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 Prénom  christine&christophe  Nom  Dupré&Wilbois
 Age  24  Minimessages  Envoyer un message
 But du voyage  WH Visa  Durée du séjour  6 mois voire +
 Date de départ  10/11/2004   Note: 0/5 - 0 vote(s).
 Description : Suite a notre formation fr-all, il ne nous manquait plus que l´anglais.
Avant de faire le grand saut "boulot, metro, dodo" on a choisi de faire un petit saut à l´autre bout du monde et de découvrir une nouvelle culture et enfin la vie à deux!!!...

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 Localisation : Australie
 Date du message : 13/12/2004
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 Kulturschock

KULTURSCHOCK AUSTRALIEN :



 Im Supermarkt:



Bierkonzentrat in der Dose schon einmal gesehen? Es wird mit 2 Liter Wasser verdünnt und ... (sieht selbst). Bier wird hier übrigens nicht im Supermarkt verkauft, sondern in Fachgeschäften. Der Personalausweis wird jedes Mal gefragt, auch wenn man älter aussieht. Eine ID wird ebenfalls oft bei Kneipen verlangt. Finde ich eine sehr gute Sache.



Der Plastiktütenverbrauch ist hier riesig – da in den großen Supermärkten, wie z.b. Woolworth, das Gekaufte direkt von den Kassierern in Tüten verstaut wird, bringen nur die wenigsten Australier ihre eigenen Taschen mit. Das ist ja für einen Deutschen voll schockierend, wir die doch an die öko- Taschen gewöhnt sind...



Milch und Säfte werden hier in riesigen Kanistern (2 L) verkauft.... Volvic oder Evian in solch einem Behälter unvorstellbar. Die kleine Evian Flasche kostet hier aber bereits 4 Aus. $



„French onion“ .... kommt die Zwiebel aus Frankreich? Könnte man fast glauben... oder warum werden sonst wohl Chips mit Zwiebelgeschmack so genannt.



„Product of Australia“ steht hier auf einigen Produkten. Wie Ihr auf dem Etikett der Milchfalsche sehen könnt, ist dies eins der 3 Kaufkriterien (mit Preis und Qualität). Find ich persönlich eine sehr gute Idee. Würden die Deutschen nur die Produkte kaufen die auch in Deutschland gefertigt wurden, würden sicher einige Firmen in Deutschland bleiben und nicht nach China gehen. Aber anderseits ist das Leben in D. übermäßig teuer.



 Temperatur / Wetter



Jedes Mahl ein Schock, kein kultureller aber eine für meine Gesundheit. In der Tat, draußen haben wir um die 30 °C (Heute den 12/12/2004 bereits schon um 1O Uhr morgens) und drinnen (an der Uni, Geschäften, Hochhäusern) eine Temperatur von 18 °C. Dass ich noch nicht krank geworden bin, ein Wunder !!! Die Klimaanlagen laufen hier auf Hochtouren. Und wie funktioniert eine Klimaanlage? Die warme Luft von innen wird in irgend einer weise (genau kenne ich mich da leider nicht aus) gekühlt und die warme Luft wird ausgestoßen. Diese warme Luft wird aber leider nicht auf den Dächern der Gebäude freigesetzt sondern (warum auch immer) auf Straßenhöhe... als wäre es noch nicht warm genug.



Man sagte uns in Brisbane sind 300 von 365 Tage sonnige Tage ... also haben wir uns einen Mülltüte Regenmantel für 3 $ gekauft, für den kleinen Schauer zwischen durch ....... aber ausnahmsweise hat es diese Woche fast 10 Tage ununterbrochen geregnet, echt supi.... Ihr müsst Euch dass so vorstellen, Ihr nimmt eine riesige durchsichtige Plastiktüte mit 4 Öffnungen und Abrakadabra habt Ihr unseren Wasserschutzmantel.... nur leider hält so ein Ding saumäßig warm so dass Dir die Gläser anlaufen, nicht nur dass die Leute Dich dumm anschauen – bringt sie zumindestens zum lachen, auch gut, nein, der Mantel geht nur bis zu den Knien und zur Hälfte des Armes ... so dass man im endeffeckt nasse Schuhe hat ....



Aber der Regen scheint hier heilig zu sein .... so freuen sich die Australier über den Regen „ Ahh, beautifull rain.... !“ Scheinbar soll man nie einen Australier hören der sich über den regen beschwert, wer´s glaubt...



 Geselschafft



„French Kiss“ ist euch sicher ein geläufiger Begriff.... und sicher nicht nur dass .. ;-) .

Aber warum wieder „French“ ? Ist der Zungenkuss nur in Frankreich geläufig? Oder stammt er nur aus Frankreich? ... es scheint nämlich so als wäre dieser der australischen Kultur fremd.... zumindestens in der Öffentlichkeit ist dieser Fehl am Platz. Wenn man es trotzdem tut, hört man meist „Go to a Hotel“ !!! So haben wir bis jetzt noch keine Australier gesehen die sich auf der Strasse geküsst haben.



 Ein Leben mit exotischen Tieren



Es wimmelt hier nur so von exotischen Tieren, so hat eine Studienkollegin auf dem Weg zur Uni eine ca. 1 m große Schlange gesehen, die Moskitos hinterlassen riesige Stiche, jeder hat hier seine eigene Mücke, die ihm überall hin folgen tut. Wisst Ihr wie man auf australlich grüßt? Man nennt es den „Aussie salute“, es handelt sich hierbei um eine Wellenbewegung mit den Händen vor dem Gesicht, um die Fliegen zu verscheuchen. Anfangs dachte ich, hatte nämlich mindestens 3 Fliegen in Sydney um mich rum die ich nicht mehr loswerden konnte, dass ich irgendwie stinken müsse... aber wir haben dann festgestellt dass viele mit den Mücken auf ihren Rücken darum spazieren gehen. Oufff....



 Auf der Strasse:



Die Ampel in den Städten machen sehr seltsame Geräusche. Diese erinnern an Geräusche Spielzeug-Autos. Auch die Sirenen der Feuerwehr und Polizei sind ganz anders als bei uns. Hat jedes Land seinen eigenen Sound?



Dass die Autos auf der linken Straßenseite fahren wissen wir ja, dass man vor dem überqueren der Strasse immer nach „rechts“ schaut also hier nach links auch, aber dass auch in die Praxis umzusetzen.... aiaiaihhh...... So werden jedes Jahr einige Touristen von Autos überfahren. Das gleiche gilt auch für die Anzahl derjenigen die im Meer ertrinken.... es soll sich hierbei um 90 % Touristen handeln, diese unterschätzen meistens die Strömung.

Unfälle aufgrund von Hai-Attacken (wie diese Woche, als ein Australier von einem Hai erwicht wurde) oder tödlichen Quallen Stiche betreffen allerdings sowohl Australier wie auch Touristen meistens Surfer.



 Politisch: Perfektes Land aber um welchen Preis?



Aktuelle Geschichte (vor ca. 1 Woche in den Nachrichten) einer Immigranten Familie die wieder in ihr Land zurück muss da das eine Kind behindert ist, und daher das Visum nicht erneuert werden kann.



Überall im Land sind Kameras positioniert, in den Strassen, Geschäften, Öffentliche Gebäude, Bahn, .... unsere Lehrerin meinte dass man 80 % seiner Zeit überwart wird, das dies in den heutigen Gesellschaft notwendig sei....darüber lässt sich ja streiten. Den Film „Staatsfeind N°1“ schon einmal gesehen?.... Aber zum Glück wird dieses Instrument nur aus Sicherheitsgründen von der Polizei verwendet.



 Das Land

Das Land ist „pikobello“.... nicht vergleichbar mit Europa (oder Frankreichs Städte, wo man die meiste Zeit aufpassen muss wo man hintritt) als würde hier jeden Tag fleißig geputzt.



 Die Leute

Die Leute sind freundlich, gut erzogen ... so fragten uns letztens, während wir auf den Zug warteten, 2 Mädchen (um die 17) die auf einer Bank saßen, ob wir uns nicht hinsetzen möchten .... wir waren darüber so überrascht dass wir gar nicht wussten was wir antworten sollten. Persönlich gesagt habe ich das bei uns noch nicht erlebt. Vielleicht eine Ausnahme, vielleicht auch nicht ...



Die nächste Szene ereignete sich an einer Telefonkabine: es regnet (Mal wieder), die Person in der Kabine reicht ihren Regenschirm der vor der Tür (unter dem Regen) wartender Person ..... es stellt sich schließlich raus dass der Regenschirmbesitzer ein Deutscher ist ..... ach wie schön !



 Die Asiaten

Da in der Klasse 13 (von 15 insgesamt) Asiaten bzw. Koreaner, Japaner sind lernen wir auch einiges über deren Kultur:

So ist es in Japan z.b. Verboten sich auf grüne Flächen zu setzen ...da diese sehr selten sind. Für offizielle Briefe, wird das A4 Blatt horizontal benutzt. Es sind auch einige weniger erfreuliche Sachen dabei was das Gesellschaftsleben (in der Familie, den Job) betrifft, aber darüber werde ich nun nicht reden....

Wusstet Ihr das die Asiaten richtige Trinker sind, auch die Frauen. Stattdessen heißt es nach Ansicht unserer Australischen Lehrerin (24) dass es nicht in der Australischen Kultur ist dass die Frauen hier Bier trinken. Und dass das Bier eigentlich Männersache ist.



 Brasilien

Natürlich auch ein Kulturschock mit den Brasilianerrinnen als Mitbewohnerrinnen. Aber irgendwie sagt hier jeder er würde mit Brasilianern zusammen wohnen. Sind diese Brasilianerinnen eigentlich alle meistens schlecht gelaunt, haben einen schlechten Charakter und reden laut? Brasilien ist scheinbar nur was fürs Auge, das Land soll nämlich auch sehr schön sein.





Falls Ihr bereits Erfahrungen mit Australier, Brasilianer oder Asiaten hattet, freuen wir uns auf Eure Geschichten.





Im Kulturschock Teil 2 werde ich mich unter anderem fuer die folgenden 2 Fragen interessieren:



 Wie werden eigentlich die Franzosen von den Australiern gesehen?



 Und wie sieht der Australier den Deutschen?









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Par Christine

le 16/12/2004 à 00:41:28

Qui de VOUS a reussi a lire ce nessage en entier!?

BRAVO!

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Par Karine

le 16/12/2004 à 11:54:00

Salut les p'tits loups !

Comment ça va ?

Merci Christophe pour ce compte - rendu très intéressant.
Je suis sûre qu'il manquait qqun cô toi pour améliorer les conditions de vie des australiens !cf la clim, et autres points que tu cites, dont le social qui ne semble pas être 1 de leurs qualités.
Ah! j'ai vraiment bien ri en lisant tes explications, notamment sur vos tenues de pluie. Et sur le salut australien.
Pour vos cours, cela voudrait dire que vous êtes les seuls sur tout le groupe à ne pas être asiatiques ?

En attendant cette petite lecture m'a permis de voir que je n'ai pas perdu grand- chose de mes connaissances en allemand, ce qui fait plutôt plaisir. Le seul mot qui m'a posé pb c "stattdessen" ...

Je m'en vais lire la page suivante...
Karine.

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